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Stand: 10.11.2010

 

 

 

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Geschichte > Frankenhausen

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Der Frankenhäuser Goldschatz

Volker Teutschländer
























 

Diese Sage ist keine, sie klingt nur so

 

Dr. Wendel Mertz berichtet in der Nachlese zu seinem Heimatbuch „Frankenhausen im Odenwald“ von dem Frankenhäuser Goldschatz. So sagenhaft das auch anmutet: Der Schatz ist nicht Fantasieprodukt blumiger Spinnstuben-Erzählung oder Stammtisch-Prahlerei, weder Sage noch Märchen, sondern belegte Tatsache.

Der Fund von über hundert Gold- und Silbermünzen ist der Münzsammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt einverleibt worden.

Wörtlich schreibt Dr. Mertz:

„Bei Ausschachtungen im Jahre 1959 beim alten Simmermacher – Pothe-Hof, heute Konrad Grußsches/Gehronsches Anwesen – fand man in einem ehemaligen, später zugeschütteten Kellerraum in einem Gefäß über hundert Gold- und Silbermünzen, den Frankenhäuser Goldschatz, der wohl von Barbara, verwitwete Simmermacher, verehelichte Wendel Poth herstammte.

Barbara, die junge Witwe des 1687 verstorbenen Hans Simmermacher, hatte zwei Kinder, die von Wendel Poth (1664 - 1740) mit 231 Gulden abgefunden wurden.“

Die sparsame Hausfrau hütete ihren Schatz so gut, daß er erst dreihundert Jahre später gefunden wurde.