Wandern nach Müllers Lust: Die Mühlen

Stand: 27.06.2010






















Die Geibelsmühle
„Schneidmühle“

Die Autoren:
Karl-Heinrich Schanz

Volker Teutschländer

unter Verwendung der Angaben von
Peter Germann (Bensheim)
und
Heinz Reitz (Reinheim)





Zurück zum 4. Wanderabschnitt






Die Geibelsmühle in der Ortslage von Nieder-Beerbach



Blick in den Hof der Geibelsmühle etwa 1927



Ein gekröntes Mühlrad im Wappen der Geibelsmühle weist auf Eigentum des Landesherrn hin.



1748

ist Adam Reiß Besitzer der Mühle.

1787

wird die Mühle als „Reißsche Mühle" benannt.

1800

wird ein Wappen in Sandstein an der Mühle angebracht, der ein Mühlrad mit Krone zeigt, was auf eine herrschaftliche Mühle hinweist, also eine im Eigentum des Landesherrn stehende, die von ihm als Lehen oder Erbpacht vergeben wird. Die Inschrift im Wappen lautet:


F. R. 1800


also Franz Reiß 1800

1810

heißt es


Franz Reiß, Schneidmühle

1835

erleidet die Mühle des Franz Reiß einen Brandschaden.

1850

verzeichnet das Geschäftsbuch von Dorfschmied W. Geibel in Nieder-Ramstadt Arbeiten für Wilhelm Heinrich Reiß.

1863

nennt das Adreßbuch:


Jacob Geibel, Müller mit Handel. Geschäft besteht seit 28. Juli 1853"

1900

ist Georg Jacob Heinz Müller Müllermeister auf der Mühle.


Heute (2005) wird auf dem Anwesen ein landwirtschaftlicher Betrieb der Fam. Damaske unterhalten.