|

|
|
|
Wandern
nach Müllers Lust: Die Mühlen
|
Stand:
01.01.2009
|
|
|
|
|
|
 









|
Die
Pinkmühle
|
Die
Autoren: Karl-Heinrich Schanz
Volker Teutschländer

 Zurück
zum 2. Wanderabschnitt


Die
Pinkmühle beiderseits der Kreisstraße Nieder-Ramstadt
– Waschenbach, gesehen von der Waschenbachtal-Brücke
im Zuge der B 426 Klick
ins Bild ergibt größere
Ansicht (119 KB)

Die
Pinkmühle im Waschenbachtal, noch vor dem Bau der
Talbrücken (vom Klosberg gesehen). Im Hintergrund
durchbohrt inzwischen das B-426-Tunnel die Schmallert. Klick
ins Bild ergibt größere Ansicht (28 KB)

Die
jüngste Mühle im Mühltal, dennoch in der Hofform
gebaut, wie die Mühlengehöfte Jahrhunderte
zuvor. Klick ins Bild
ergibt größere
Ansicht (100 KB)
|
|
|
|
1830
|
Die
jüngste Mühltaler Mühle wird als Ölmühle
auf dem Waschenbach erbaut. Der Erbauer ist bisher unbekannt.
|
|
1852
|
Das
Wochenblatt für den Kreis Dieburg meldet:
|
|
|
„Jacob
Pink von Waschenbach hat sich mit seiner Frau Margarethe geb.
Wembacher am 19. Juni d.J. heimlich angeblich nach Amerika
entfernt und die kaum erst erkaufte Mühle und
Liegenschaften nach Veräußerung alles beweglichen
unbeaufsichtigt zurückgelassen.“
|
|
|
Adam
Pink wird vom Landgericht Reinheim als Curator (Vormund)
eingesetzt. Offenbar hat er danach die Liegenschaft selbst
übernommen.
|
|
1860
|
Er
nimmt Kredite auf und baut die Ölmühle zur
Getreidemühle um. Die Hypotheken übersteigen den Wert
des Anwesens von 2540 fl bei weitem.
|
|
1873
|
Im
Brandkataster erscheinen neue Eigentümer, die die offenbar
überschuldete Mühle übernommen haben, aber auch
nicht halten können.
|
|
1881
|
Laut
Brandkataster ist das Mühlwerk abgängig.
|
|
1882
|
Wilhelm
Roß I übernimmt die Mühle und setzt sie wieder
in Gang.
|
|
1889
|
Das
Brandkataster verzeichnet
|
|
|
„Wohnhaus
und Mühle einstöckig mit Mansarde und Mühlstuhl,
Scheuer mit Stall, Schoppen und Schweinestall, Stallung und
Privatbackofen.“
|
|
|
Das
Mühlwerk wird wie folgt angegeben:
|
|
|
„1
Wellbaum mit Wasserrad, 1 Mahlgang, 1 Beutelkasten mit
Vorkasten, 1 Mühlstuhl“. Unter „Mühlstuhl“
ist wohl der Rüttelstuhl auf dem Mahlgang zu verstehen.
|
|
1909
|
Wilhelm
Roß II läßt die Hofreite mit Mühle und
Äckern schätzen, offenbar um seine Geschwister
auszuzahlen. Der Schätzwert beträgt 32778 Mark.
|
|
1913
|
Philipp
Roß übernimmt das Anwesen zu einem Schätzwert
von 36318 Mark. Der Mühlenbetrieb wird stillgelegt.
|
|
|
Die
dreiseitige Wohnanlage läßt noch heute das
ursprüngliche Mühlengehöft erkennen. Eigentümer
sind noch immer Nachkommen von Philipp Roß, dem letzten
Müller auf der „Rossemühle“.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
Funktionsskizzen
einer Ölschlagmühle Klick
ins Bild ergibt größere
Ansicht (65 bzw.
178 KB)
|
|
|
|