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Frankenstein Freizeit Gemeinschaft Geografie Geschichte Mühlen Sehenswert

Stand: 19.03.2011

 

 

Sehenswertes

Sehenswert

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Nützliche Verweise:

Verein Walderlebnis Frankenstein

Landschaft und Geschichte

Volker Teutschländer





Burg Frankenstein



Das Hofgut Dippelshof



Der Mühlen-Lehrpfad



Trautheimer Villen und Landhäuser



Die Kirche Nieder-Beerbach



Die Kirche Nieder-Ramstadt



Die Barockorgel von 1723



Die Magnets
teine

 

Die Verweisschalter in der linken Spalte führen z.T. zu Aufsätzen auf verschiedenen Unterseiten.
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Viele schöne Seiten hat das Mühltal,

 

wenn auch Verantwortliche in den einzelnen Gemeinden während des Betonzeitalters in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts die historische Bausubstanz unserer Ortskerne nahezu vollständig niedergelegt haben. Was das Mühltal also nicht (mehr) hat sind Marktplätze oder Dorfstraßen, umkränzt mit mächtigen oder kunstvollen Fachwerkhöfen.

Mühltal hat keine prächtigen Rittersäle oder Schloßmuseen. Mühltal hat keine Tierparks oder Dampferrouten für Ausflugsgäste. Mühltal hat auch kein Museum mit Gemäldesammlungen und auch keine Bibliothek von überörtlichem Ruf.
Spektakuläre Objekte findet man im Mühltal also kaum.

 

Aber Erholungslandschaft und intakte Natur

 

gibt es im Mühltal! Ob das alleine sehenswert ist? Jedenfalls: In Verbindung mit den kurzen Entfernungen zu dem Kranz der Großstädte rundum, mit denen das Mühltal zumeist optimal mit Straßen, Bussen und Bahnen verbunden ist, gehört das Mühltal zu den begehrtesten Wohngebieten in der weiten Umgebung. Und es gibt Wanderer, die das Mühltal und seine Wälder auf gut markierten Wanderwegen durchstreifen. Auch gibt es ein paar hundert Gästebetten für Geschäftsreisende oder Erholungssuchende.

 

Sehenswerte Objekte,

 

nicht spektakuläre, führen uns zumeist in die vielseitige Geschichte des Mühltals, seiner alten Dörfer und der hier arbeitenden Menschen. Am bekanntesten ist die

 

Burgruine Frankenstein,

von der leider viele Menschen nur ihr angedichteten Schauergeschichten wissen. Auf diesen Seiten ist die Geschichte der Burg und der Herrschaft nachzulesen – so wie sie in Dokumenten belegt ist.

 

Das Hofgut Dippelshof

bei Traisa ist bis ins vergangene Jahrhundert hinein ein vielbesuchter Ausflugsort gewesen, heute wieder mit Gastronomie und (allerdings vereinsgebundenen) Freizeitaktivitäten.

 

Der Wanderweg „Zu Mühltals Mühlen nach Müllers Lust“

des Unesco-Geoparks Odenwald-Bergstraße führt zu ehemaligen Mühlenstandorten, die über 700 Jahre Arbeit und Brot ins Mühltal gebracht haben.

 

Ein Trautheimer Villenweg

beschreibt auf einem Rundweg durch die ehemalige Villenkolonie die vielen baugeschichtlich und baukünstlerisch, zum Teil berühmten Wohnsitze von Künstlern und Gelehrten, entstanden zumeist um die Wende zum vergangenen Jahrhundert.

 

In der Dorfkirche in Nieder-Beerbach

sind eine Reihe von Mitgliedern der Familie von Franckenstein bestattet, während die

 

Kirche von Nieder-Ramstadt

eine typische Odenwälder Dorfkirche ihrer Zeit ist. In ihr ist der berühmte Pietist Johann Konrad Dippel konfirmiert worden.

 

Die berühmte Barockorgel

von 1723 steht in der jungen, modernen kath. Pfarrkirche St. Michael. Und schließlich sind

 

die Magnetsteine

auf dem Langenberg nahe der Burg Frankenstein sehenswert als Naturdenkmal